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DIE MODE Frühjahr / Sommer 2012
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Schönheit hat viele Gesichter. Und zu jedem gehört eine Frisur. Gerade im Sommer
vollenden die richtigen Trendlooks unseren modischen Auftritt. Dafür haben die
Modemacher im Team des Zentralverbandes ihrer Kreativität freien Lauf gelassen.
Natürlich nach allen Regeln der Kunst. Auffällig sind dabei die spannenden
Retrospektiven auf große Modethemen vergangener Zeiten und der Stilbruch als
Prinzip der ästhetischen Erneuerung. Die Frisurenkollektion für das Frühjahr und
den Sommer 2012 fasziniert durch ihr virtuoses Spiel mit Formen und Farben. Die
neuen Hairstyles des ZV-Modeteams bringen uns trendsicher durch die warme
Jahreszeit.
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Königin des Stils.... |
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...und vielleicht auch der Herzen zu werden - das verspricht dieser
neue Shortcut für den Sommer. Inspiriert durch den legendären
Stufenschnitt von Lady Di kommt die Neuinterpretation allerdings
sehr viel lässiger und frischer daher als das Original. Dabei sorgt
ein dezenter Undercut für schmale Seitenpartien, die
Längenvariationen am Ober- und Hinterkopf schaffen Volumen und
Leichtigkeit. Ein leuchtendes Honig-Beigeblond gibt dem Shortcut
zudem Tiefe und betont die Strukturen. Statt bretthartem
Föhnstyling wie in den Achtzigern werden die Haare wie zufällig
aufgelockert und sehr soft modelliert - für ein natürliches Finish.
Leicht und unkompliziert: So sollte der Sommer-Look für 2012 sein.
Aber es geht auch anders - wie die unorthodoxe und progressive
Stylingvariante zeigt.
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Graphic ART |
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Von wegen „Yesterday"! Pilzköpfe sind schwer im Kommen.
Voraussetzung für diesen topmodischen Rundschnitt sind exakte
Konturen. Ein extremer Undercut mit nahezu ausrasierten Seiten- und
Nackenpartien sorgt für eine schlanke und eng anliegende
Silhouette. Das Deckhaar bleibt gleichmäßig lang, ein Bogen in der
stumpf geschnittenen Ponypartie verstärkt den grafischen Charakter.
Die kompakte Textur am Ober- und Hinterkopf softet und harmonisiert
den Look. Seine Leuchtkraft erhält er durch einen intensiven
Kupferton am Ansatz, der zu den Spitzen hin in ein helles
Kupfergold ausläuft. Die Two-Tone-Optik verleiht der Textur
expressive Lebendigkeit. Beim Styling liegt der Fokus auf
Natürlichkeit. Trendgebot Nummer Eins: Haare, die wie vom Wind
frisiert anmuten.
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Spiel mit Form und Farbe |
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Ein voller Oberkopf zu fransigen Längen? Klingt wild, doch was bei
Nena in den 80er Jahren noch punkig anmutete, gibt sich heute
betont feminin und elegant. Dabei bilden die gesofteten Spitzen
einen reizvollen Kontrast zum strukturierten, aber kompakter
gehaltenen Ober- und Hinterkopf. Neu sind auch der graduierte Pony
und die Farbkomposition: oben hell und nach unten hin dunkler. Die
Coloration greift das Spiel mit Brüchen auf: Oben in einem
kräftigen Beige-Blond gehalten, wird sie in den Längen konsequent
dunkler und läuft in ein helles Braun aus. Die unterschiedlichen
Konturen und die effektvollen Farbverläufe geben dem Haar eine
dezente Dynamik. Stylingvariante: Von den Spitzen bis zum Ansatz
eingearbeitete Locken formen die klassische Löwenmähne. Wichtig:
Die Textur bleibt bewusst matt.
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Himmlische Aussichten |
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Der Traum (fast) jeder Frau kommt hier gleich doppelt daher:
Langes, dichtes Haar mit wunderbar definierten Engelslocken. Das
ist wahre Friseurkunst - und die wirkt dank professioneller
Techniken selbstverständlich auch bei glattem Haar. Zum perfekten
Engelslook passen sowohl größere Wellen als auch kleinere
Kringellocken. Einfach himmlisch! Und natürlich gehört zu dieser
kunstvollen Prachtmähne auch die richtige Farbe. Ein echtes
Waschblond mit dunkleren Ansätzen und aufgehellten Längen ergibt
den authentischen Sommerlook. Hier gilt jedoch die Regel: Die
Ansätze sind hip - solange alles in einer Farbfamilie bleibt!
Stylingvarianten: Mit Locken lassen sich tolle Steck- und
Zopffrisuren kreieren. Zum Beispiel ein von den Sixties
inspirierter Seitenzopf oder ein aufgerissener Seitenknoten mit
angedeuteter Wasserwelle am Oberkopf.
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VON FLAMINGO-QUEENS UND NEON-BABES |
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Bei den Augen gehen Gelbgold und leuchtendes Flamingo (BILD E1)
eine unwiderstehliche Liaison ein. Für zusätzliche Leuchtkraft
sorgt der champagnerfarbene Kajal im Innenlid - das öffnet den
Blick und hebt die Augenfarbe effektvoll hervor. Für den Tageslook
wird mit braunem Kajal eine subtile Verdichtung des Wimpernkranzes
kreiert. Das Ergebnis: ein betörender, doch absolut natürlicher
Augenaufschlag. Abends darf es dann auch gerne eine Verstärkung mit
halben Wimpernkränzen sein, die den Vorteil besitzen, dass sie
nicht angepasst werden müssen. Lippen in einer kräftigen Flamingo-
oder Korallennuance sowie apricotfarbenes Rouge runden den Look ab
und harmonisieren das Gesamtbild.
Gute Nachrichten auch für Anhängerinnen des Sixties-Style (BILD E2): Der Lidstrich bleibt Trend. Allerdings erfährt er ein Make-over und wird nun leicht in den unteren Augenbereich schattiert - unverzichtbar, um dem Blick Tiefe zu geben. Noch dramatischer wird der Look in Kombination mit silbernem Eyeshadow, der über das komplette Lid verteilt und zu den Brauen hin mit Highlighter verblendet wird. Diese kühle Make-up-Variante erfährt durch knallpinke Lippen und Rouge in blaustichigem Rosa ihre grandiose Vollendung. Das selbstbewusste Spiel mit Neonfarben (BILD E3) treibt den Sommer modisch auf die Spitze. Hierfür werden die Augen innen in leuchtendem Pink, mittig in Weiß und außen in Apfelgrün schattiert. Wichtig: Alles sorgfältig mit Profipinseln applizieren und gut verblenden, damit der Look edel wirkt. Champagnerfarbener Kajal auf dem feuchten Treppchen und Lippen in glänzendem Nude erden den expressiven Style und sorgen für ein luxuriöses Finish. |
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Gegen alle Regeln... |
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Ungleiche Längen sind jetzt erwünscht. Die Grundlage für das
gewollte, wenngleich kontrollierte „Chaos" dieses Shortcuts bildet
eine ausgefeilte Schnitttechnik, bei der Passé für Passé
gegeneinander geschnitten wird. Dadurch entsteht eine insgesamt
stachelige Textur. An den Seiten kurz und knapp, entfaltet der Cut am
Oberkopf sein volles Potenzial. Mit Mattprodukten aufgestellt
entsteht eine punkige Note. Leicht aufgehellte Spitzen setzen subtile
Farbakzente und verstärken die ungebändigte Optik. Das lieben nicht
nur junge Männer. Oder doch ein bisschen mehr Ordnung erwünscht? Auch
kein Problem - mit Glanzprodukten in die Stirn gestylt ist der Look
gleich ein wenig braver. Aber noch lange nicht gewöhnlich.
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New PoP Festival |
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Kurze Seitenkonturen, kompaktes Pony und schwere Texturen am Oberkopf: Das war einst das Fashion-Statement der Popper-Generation. In diesem Sommer erlebt der Look ein höchst trendiges Revival. Und dabei geht es richtig wild zu: Unterschiedliche Längen lockern die Silhouette auf und gewollt „verschnittene" Partien setzen neue Formakzente. Zugrunde liegt ein Double Cut, wobei der Übergang von den extrem kurzen Seiten zu der Länge am Oberkopf bewusst hart gestaltet wird. Optisch gesoftet wird diese Kante durch das strahlende Goldblond - eine Farbe, die im Sommer auch für Männer den Ton angibt. Die formbetonte Stylingvariante à la David Beckham präsentiert sich vergleichsweise adrett: Der gegelte Sleek-Look mit Seitenscheitel verleiht eleganten Männer-Chic. |
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Herzensbrecher |
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Längeres Deckhaar mit einer leicht angedeuteten Wellenstruktur verleiht einen romantisch-emotionalen Appeal, der durch eine warme Braunnuance noch verstärkt wird. Das Geheimnis des Cuts liegt in den subtilen Längenvariationen, die vom Ansatz ausgehen und sich bis in die ungleichmäßig geschnittenen Spitzen fortsetzen. Die Farbveredelung verleiht Glanz und erzeugt eine seidige Wertigkeit. Mit stark fixierenden Stylingprodukten aufgestellt, kulminiert das Ganze in einer leicht verträumten Wuscheloptik, die feinsinnig und zugleich ausdrucksstark daherkommt. Ein Look, wie ihn auch Lagerfeld-Muse Baptiste Giabiconi liebt. Natürlich fallend und mit lässigem Scheitel gestylt, erinnert der Style nicht von ungefähr an Johnny Depp. Der gilt ja als bekennender Romantiker - und als echte Stilikone! |
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Frisurenmode die Macher
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Das Modeteam des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks
entwirft zweimal im Jahr die aktuellen Trends der Saison. Die
Modelinien Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter umfassen nicht allein
innovative Frisurenideen, sondern auch trendsichere
Make-up-Kreationen. Grundlage dafür ist ein ganzheitliches Konzept,
das Kreativität und Pflege vereint. So werden Schönheit und
Wohlbefinden in Einklang gebracht. Die Kreateure der aktuellen Mode:
Anna-Maria Bannert, Ansgar Bannert, Nicole Bielicki (Creative
Director Kosmetik), Jana Eichler, Anne Gräf, Mario Lupo,
Klaus-Dieter Kaiser (Creative Director Herren), Nuray Özalp, Rüdiger
Stroh und Antonio Weinitschke (Creative Director Damen). Die
Gesamtleitung hat Art Director Franz-Josef Küveler..
Zentralverband des
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